Führungskultur – Veränderung gestalten

Diese eindringliche Aussage zum Thema Strategie und Kultur wird Peter Drucker zugeschrieben, der 1909 in Wien geboren wurde, in die USA auswanderte und dort zum Management-Experten wurde. Er entwickelte u. a. das Management by Objectives (MbO), Führen durch Zielvereinbarung.

Mit der obigen Aussage wollte er zum Ausdruck bringen, dass eine Unternehmensstrategie nur erfolgreich sein kann, wenn die Führungskultur oder Unternehmenskultur dazu passt und wenn die Mitarbeiter sich mit der Strategie identifizieren und sie diese mittragen.

Direktiver Führungsstil mit 54 % am weitesten verbreitet

In der WirtschaftsWoche wurde vor kurzem von einer Studie der Personalberatung Kienbaum und der Stellenbörse StepStone berichtet. 13.500 Fach- und Führungskräfte wurden nach ihrem gewünschten und dem tatsächlichen Führungsstil befragt.

Ein Ergebnis der Studie war: Selbstbild und Fremdbild der Chefs klaffen sehr weit auseinander. Die Chefs halten sich überwiegend für charismatisch, motivierend, strategie- und mitarbeiterorientiert. Eigenschaften, die sich auch fast alle befragten Mitarbeiter wünschen. Aber leider sehen die Mitarbeiter ihre Führungskräfte ganz anders.

Denn ein weiteres Ergebnis der Studie war: Der direktive Führungsstil ist mit 54 % bei uns am weitesten verbreitet. Der Chef sagt, was gemacht wird, und er erwartet, dass dies auch geschieht.

Und eine solche Führungskultur passt heute leider so gar nicht mehr zu dem Marktumfeld fast aller Branchen. Dieses ist nämlich zunehmend komplex und wandelt sich schnell. Ein direktiver Führungsstil aber ist vor allem vergangenheitsorientiert. Er fußt auf Bekanntem, auf dem, was man schon immer gemacht hat und was sich bewährt hat.

Nur, ein Marktumfeld, wie wir es heute haben, ist voller Unwägbarkeiten, birgt viel Neues und Ungewohntes. Hier ist sehr viel Zukunftsorientierung gefragt. Wir brauchen eine wesentlich offenere partnerschaftliche Führungskultur, welche die Mitarbeiter einbezieht und ihnen viel Entscheidungsspielraum lässt. Nicht nur, weil die Mitarbeiter dies wünschen, sondern auch, weil der Markt es fordert und weil der Unternehmenserfolg davon abhängt.

Die klare Schlussfolgerung hieraus ist:

Die deutschen Unternehmen haben ein Problem, oder sagen wir besser eine große Aufgabe: Wir müssen den erheblichen Nachhol- und Veränderungsbedarf in Sachen „Führungskultur“ zügig abbauen.

Veränderung der Führungskultur

Dieser Aufgabe widmet sich vor allem das Deutsche Netzwerk Büro e. V. (DNB) mit einem neu konzipierten Tagesseminar unter der Überschrift: 

Von Organisationskultur zu Führungskultur – Veränderung gestalten

Hierbei geht es um die ganzheitliche Betrachtung des „Systems Büro“. In dessen Mittelpunkt stehen die Bürobeschäftigten. Die Beziehungen und das Verhalten zwischen ihnen sowie viele weitere weiche und harte Faktoren bestimmen in ihrer Gesamtheit das Wohlbefinden der Mitarbeiter und die Leistung des Unternehmens.

Im Besonderen wird in diesem Seminar aufgezeigt, wie die Führungskultur wesentlich einfacher und schneller unter Nutzung des Systems Büro verändert werden kann.

Das Seminar findet in Form einer Roadshow an drei Standorten in Deutschland statt:

  • Hamburg: Donnerstag, 13. September 2018
  • Stuttgart: Donnerstag, 27. September 2018
  • Fulda: Dienstag, 13. November 2018

Weitere Informationen hierzu finden Sie in diesem Flyer Flyer-DNB-Roadshow-2018 sowie unter www.dnb-roadshow.de.

Schauen Sie rein – es lohnt sich!

Ludger Grevenkamp
28. August 2018

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